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Europäisch-Nordamerikanischer Dialog
zur Globalisierung der Offshore - Windbranche

Europäisch-Nordamerikanischer Dialog – Offshore Summit
Europäisch-Nordamerikanischer Dialog – Offshore Summit

Ein gemeinsames Projekt von:

  • Invest in Mecklenburg-Vorpommern
  • GADORE Center USA, Philadelphia
  • Wind Energy Network Rostock

Winds of Change

Die US-Regierung hat nach langem Zerren den ersten Offshore-Windpark genehmigt. Schon kämpfen die Bundesstaaten im Nordosten um die Ansiedlung der Branche.

Der 21. April dieses Jahres markiert den Durchbruch für „Cape Wind“. An diesem Tag genehmigte US-Innenminister Ken Salazar nach einem beinahe zehnjährigen Antragsverfahren den Bau des ersten Offshore-Windparks der USA. 130 Windrädern sollen sich zwischen der Insel Nantucket und dem Festland bei Cape Cod, Massachusetts, bald drehen. Mit einer geplanten Leistung von 468 Megawatt könnte der von der Energy Management Inc. projektierte Windpark drei Viertel der Einwohner von Cape Cod mit Elektrizität versorgen. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen, der erste Strom Ende 2012 ins Netz fließen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund eine Milliarde US-Dollar. „Mit Cape Wind beginnt ein neues Kapitel der Energiezukunft der USA“, so Salazar.

Damit geht für die Projektentwickler von Energy Management Inc. ein langer Kampf zu Ende. Fast ein Jahrzehnt lang wurde beantragt, diskutiert und geklagt. Proteste gab es von ansässigen Indio-Stämmen, von Anwohnern und Naturund Denkmalschützern. Nantucket Island und das idyllische Cape Cod sind beliebte Ferienziele an der Ostküste mit historischen Bauten und langen, unberührten Dünenstränden. Gegner des Windparks – darunter auch die Familie des verstorbenen Senators Edward Kennedy – argumentierten, der Windpark würde das Blickfeld auf Nationalparks und historische Sehenswürdigkeiten verschandeln. Die Genehmigung gab Salazar letztendlich doch. In seiner Begründung erklärte der Minister, die Vorteile für die Bevölkerung – Energiesicherheit, neue Arbeitsplätze und Energieunabhängigkeit – würden gegenüber den Nachteilen überwiegen. Dennoch wurde die Zahl von ursprünglich 170 Turbinen auf 130 reduziert. Energy Management Inc. verhandele nun nach eigenen Angaben mit mehreren Unternehmen über den Bau von „Cape Wind“, Namen wollte das Unternehmen aber nicht nennen.

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