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Europäisch-Nordamerikanischer Dialog
zur Globalisierung der Offshore - Windbranche

Europäisch-Nordamerikanischer Dialog – Offshore Summit
Europäisch-Nordamerikanischer Dialog – Offshore Summit

Ein gemeinsames Projekt von:

  • Invest in Mecklenburg-Vorpommern
  • GADORE Center USA, Philadelphia
  • Wind Energy Network Rostock

Europa  setzt auf Offshore

Der VDMA geht in seinem Expertenausblick vom Mai 2010 davon aus, dass 2030 die Windenergie ein Viertel des europäischen Strombedarfs decken kann. "Der Anteil der Windenergie an der europäischen Stromproduktion wird sich von 3,5 Prozent Ende 2007 auf 23 Prozent in 2030 erhöhen. Damit stehen Windenergieanlagen 2030 auf Platz eins der Stromerzeuger in der EU, gefolgt von Wasserkraft- und Gaskraftwerken mit jeweils zwölf Prozent". Zu diesem Ergebnis kommt ein Expertenausblick des VDMA, der auf den Einschätzungen von Herstellern unterschiedlicher Energietechnologien basiert.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der europäischen Stromproduktion insgesamt wird sich bis 2030 im Vergleich zu 2007 von 16 auf 48 Prozent verdreifachen. Der Anteil der Windenergie an den erneuerbaren Energien verdoppelt sich von rund 23 Prozent in 2007 auf rund 50 Prozent in 2030. „Dabei wird der Windstrom in Europa je zur Hälfte onshore und offshore produziert“, betonte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.

Die installierte Leistung an Windenergie in der EU wird von rund 56.500 Megawatt Ende 2007 auf rund 280.000 Megawatt in 2030 anwachsen. Davon werden rund 170.000 Megawatt an Land und 110.000 Megawatt im Meer installiert sein.

„In Deutschland werden sich die Windenergiekapazitäten von 22.250 Megawatt Ende 2007 auf 65.000 Megawatt in 2030 verdreifachen, so der VDMA.  Der Anteil der Offshore-Windenergie wird im gleichen Zeitraum von null auf 25.000 Megawatt wachsen.